Bollywood-Stars erhalten Krypto-Erpressungsdrohungen
Nach Ranveer Singh wurde nun auch Salman Khans Schwager Aayush Sharma per E-Mail bedroht. Die Täter fordern Lösegeld in Kryptowährung und geben sich als Bishnoi-Gang aus.
Datum
13. Februar 2026

Key Takeaways:
- Aayush Sharma, Schwager von Salman Khan, erhielt eine Erpresser-E-Mail mit Kryptowährungs-Forderung.
- Die Täter nutzten den anonymen Dienst ProtonMail und geben sich als Lawrence Bishnoi-Gang aus.
- Die Polizei prüft die Echtheit der Drohung und ermittelt mit einer Cyber-Einheit.
- Die Filmgewerkschaft FWICE fordert vom Ministerpräsidenten mehr Schutz für die Branche.
Neue Welle der Bedrohungen erreicht Bollywood
Die Angst geht um in Bollywood. Nachdem zuletzt Superstar Ranveer Singh eine bedrohliche WhatsApp-Sprachnachricht erhielt, ist nun ein weiterer Prominenter ins Visier von Erpressern geraten: Aayush Sharma, der Schwager von Salman Khan. Die Bedrohung traf ihn per E-Mail und folgt einem beunruhigenden Muster.
Die Täter fordern Lösegeld – nicht in bar, sondern in Kryptowährung. Diese Wahl ist kein Zufall, sondern ein gezielter Versuch, die Geldflüsse schwerer nachverfolgbar zu machen.
Anonyme Forderung via ProtonMail
Die Erpresser nutzten für ihre Nachricht den Dienst ProtonMail, der über einen VPN-Dienst läuft und die Identität des Absenders weitgehend verschleiert. Ein Senior Police Officer bestätigte die Ermittlungen:
„Das Crime-Branch-Team steht in Kontakt mit der Familie und tut alles rechtlich Erforderliche. Das Cyber-Team versucht, die Identität und den Standort des Absenders zu ermitteln.“
Zunächst ging die Polizei von einem Einzeltäter aus, der nicht mit der Unterwelt in Verbindung steht. Doch dann erhielt die Bedrohung eine neue Dimension: Der Absender gab in der E-Mail an, zur berüchtigten Lawrence Bishnoi-Gang zu gehören. Die Ermittler prüfen nun, ob es sich um eine echte Zugehörigkeit oder nur um das Täuschungsmanöver eines „Unruhestifters“ handelt.
Filmindustrie schlägt Alarm und fordert Schutz
Die Häufung der Vorfälle hat die gesamte Branche in Alarmbereitschaft versetzt. Die Federation of Western India Cine Employees (FWICE) hat sich nun direkt an den Ministerpräsidenten von Maharashtra, Devendra Fadnavis, gewandt.
In einem Brief schildert die Gewerkschaft die angespannte Lage:
- Mehrere prominente Persönlichkeiten aus Film, TV und digitalen Medien haben Drohungen erhalten.
- Die allgemeine Sicherheitslage sei beunruhigend.
- Die Atmosphäre der Angst beginnt, Drehpläne, Produktionsvorbereitungen und die Moral in der gesamten Branche zu beeinträchtigen.
Der Vorfall bei Aayush Sharma folgt auf weitere gewalttätige Vorkommisse. Erst vor wenigen Tagen wurden fünf Schüsse auf das Haus von Regisseur Rohit Shetty in Mumbai abgefeuert.
Die FWICE fordert die Regierung auf, wirksame Maßnahmen zum Schutz der Branchenmitglieder zu ergreifen und für ein sicheres Arbeitsumfeld zu sorgen. Die Polizei bleibt vorerst vorsichtig und betont, dass die Ermittlungen noch im Gange sind, während die Filmwelt angespannt auf weitere Entwicklungen blickt.