Moonberg startet QuantFi: No-Code Plattform für
Die Schweizer Quant-Intelligence-Plattform demokratisiert mit einer visuellen Schnittstelle den Zugang zu institutionellen Daten und Algorithmen – und richtet sich auch an KI-Agenten.
Datum
31. Januar 2026

Key Takeaways:
- Moonberg startet QuantFi, eine No-Code-Plattform für quantitative Krypto-Strategien.
- Die Plattform basiert auf der eigenen Dateninfrastruktur, deren Algorithmen in Tests hohe Gewinnraten erzielten.
- Sie richtet sich sowohl an menschliche Trader als auch an KI-Agenten und nutzt das Model Context Protocol (MCP).
- Das Team besteht unter anderem aus Ex-Mitarbeitern von Binance, Kraken und UBS.
Von der internen Engine zur offenen Plattform
Moonberg, ein Schweizer Anbieter für quantitative Marktintelligenz, öffnet seine Türen. Nach Jahren, in denen das Unternehmen seine proprietären Algorithmen wie MoonScope zur Validierung der eigenen Dateninfrastruktur nutzte, macht es diese nun der breiten Öffentlichkeit zugänglich. Die neue Plattform namens QuantFi soll die technischen Hürden einreißen, die quantitatives Trading bisher weitgehend institutionellen Playern mit umfangreichen Programmierressourcen vorbehielten.
„Wir haben immer auf Daten gesetzt“, sagt Joah Santos, Mitgründer von Moonberg. „Wir haben unsere eigenen Algorithmen gebaut, um unsere Dateninfrastruktur zu validieren. Jetzt öffnen wir diese Infrastruktur für Entwickler, die coden möchten, und für Trader, die ihre eigenen quantitativen Strategien erstellen wollen, ohne programmieren zu müssen.“
Getestete Performance und No-Code-Interface
Die zugrundeliegende Technologie hat sich in internen Tests bewährt. Die firmeneigenen Algorithmen erzielten laut Moonberg bei der Analyse von 110 wöchentlichen Handelssignalen bemerkenswerte Trefferquoten:
- 79,1 % Gewinnrate für Gewinne über 25 %.
- 64,5 % Gewinnrate für Gewinne über 50 %.
QuantFi macht diese Infrastruktur über ein visuelles No-Code-Interface nutzbar. Nutzer können quantitative Formeln zusammenklicken und Algorithmen bereitstellen, ohne eine Zeile Code schreiben zu müssen. Eine Integration als MCP-Server (Model Context Protocol) für KI-Agenten soll folgen.
Die Daten-Basis: Treibstoff für Trader und KI-Agenten
Das Herzstück ist die umfangreiche Datenaggregation. Moonberg vereint über 700 Datenpunkte aus verschiedenen Quellen, die sonst mühsam einzeln abgefragt werden müssten. Dazu gehören:
- On-Chain-Metriken
- Social-Sentiment-Daten
- Technische Indikatoren
- DeFi-Protokoll-Gesundheit
- Wallet-Aktivitäten
Diese standardisierte Datenzugriffsmöglichkeit adressiert einen wachsenden Bedarf, da KI-gesteuerte Handelssysteme zunehmend zu einem Marktfaktor werden. Die Plattform dient somit als zentrale Infrastruktur für zwei Nutzergruppen: menschliche Trader mit individuellen Strategien und autonome KI-Agenten.
Starkes Team und geplanter Rollout
Hinter Moonberg steht ein Team mit Erfahrung aus traditioneller Finanzwelt und Krypto-Industrie. Zu den ehemaligen Arbeitgebern der Führungskräfte zählen:
- Binance
- Kraken
- UBS
- Airbnb
Alle Teammitglieder sind öffentlich identifizierbar – ein bewusster Schritt in einer Branche, die oft von Anonymität geprägt ist. Der Launch von QuantFi wird etappenweise erfolgen. Ein Early Access wird zunächst Mitgliedern der Moonberg-Community angeboten. Das langfristige Ziel ist klar: den Zugang zu institutioneller Krypto-Dateninfrastruktur zu demokratisieren, während die Märkte in die Ära des KI-nativen Tradings übergehen.