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Teens verhaftet: 66-Mio.-Dollar-Crypto-Überfall und Verbindung

Zwei Jugendliche aus Kalifornien sollen einen brutalen Home Invasion in Arizona verübt haben, um Kryptowährungen zu erbeuten. Der Vorfall ereignete sich nur zwei Stunden von Nancy Guthries Zuhause entfernt.

Datum

11. Februar 2026

Teens verhaftet: 66-Mio.-Dollar-Crypto-Überfall und Verbindung

Key Takeaways:

  • Zwei Teenager aus Kalifornien wurden wegen eines brutalen Home Invasion in Scottsdale, Arizona, festgenommen.
  • Das mutmaßliche Ziel: Die Erpressung von Kryptowährungen im Wert von 66 Millionen Dollar.
  • Der Vorfall ereignete sich am selben Tag, an dem Nancy Guthrie, die Mutter von TV-Moderatorin Savannah Guthrie, zuletzt lebend gesehen wurde, nur zwei Autostunden entfernt.
  • Die Behörden haben eine Verbindung der beiden Fälle bisher weder bestätigt noch dementiert.

Der Überfall: Lieferanten als Tarnung

Die beiden Jugendlichen, deren Namen aufgrund ihres Alters nicht öffentlich gemacht wurden, sollen sich am 31. Januar als Lieferanten verkleidet haben, um Zutritt zu einem Haus in Scottsdale zu erhalten. Nachdem sie eingelassen wurden, drangen sie gewaltsam ein, überwältigten die beiden Hausbewohner und fesselten sie mit Klebeband.

Während des Überfalls verneinte eines der Opfer, über nennenswerte Kryptowährungen zu verfügen. Ein erwachsener Sohn, der sich in einem anderen Raum des Hauses aufhielt, konnte unerkannt die Polizei alarmieren. Die Täter flohen bei Eintreffen der Beamten, wurden aber später gefasst.

Die Waffe und die Hintermänner

Laut Berichten war einer der Teenager mit einer 3D-gedruckten Schusswaffe bewaffnet, die jedoch keine Munition enthielt. Die Funktionsfähigkeit der Waffe ist unklar. Beiden werden eine Reihe von schweren Verbrechen zur Last gelegt, darunter:

  • Einbruch
  • Schwerer Angriff
  • Entführung

Spannend sind die Hinweise auf mögliche Hintermänner. Gerichtsdokumente deuten darauf hin, dass die Jugendlichen von Personen mit den Decknamen "Red" und "8" erpresst worden sein sollen. Diese hätten den Teens angeblich 1.000 Dollar für die Beschaffung von Verkleidungen, Fesseln und Einbruchswerkzeug gegeben.

Der zeitliche und örtliche Zusammenhang zum Fall Guthrie

Der Überfall ereignete sich nur etwa zwei Autostunden nördlich von Tucson, Arizona. Dort läuft seit dem 31. Januar die intensive Suche nach Nancy Guthrie, die spurlos verschwunden ist. Die mutmaßliche Tat der Teenager fand am letzten Tag statt, an dem Guthrie lebend gesehen wurde.

Die Mutter eines der Verdächtigen hatte die Behörden in Kalifornien kontaktiert, nachdem sie besorgniserregende Nachrichten auf dem Handy ihres Sohnes entdeckt hatte. Die SMS sollen den Plan erwähnt haben, eine Lieferantenuniform zu tragen und einen Einbruch zu begehen – inklusive der Adresse des Hauses in Scottsdale.

Die kalifornischen Behörden leiteten die Informationen an die Polizei in Scottsdale weiter, doch die Warnung kam zu spät: Der Überfall hatte bereits stattgefunden.

Offene Fragen und laufende Ermittlungen

Die entscheidende Frage, die die Öffentlichkeit und die Ermittler gleichermaßen beschäftigt, bleibt vorerst unbeantwortet: Gibt es eine Verbindung zwischen dem brutalen Crypto-Überfall und dem Verschwinden von Nancy Guthrie?

Die Behörden haben zu dieser möglichen Verbindung bisher keine Stellung bezogen. Die Ermittlungen in beiden Fällen laufen parallel und unabhängig voneinander weiter. Der Fall zeigt jedoch die dunkle Seite des Kryptobooms auf:

  • Kryptowährungen werden zunehmend zum Ziel physischer Gewaltverbrechen.
  • Die Anonymität und Irreversibilität von Transaktionen machen sie für Erpresser attraktiv.
  • Die Täter rekrutieren teilweise sehr junge, manipulierbare Personen für die gefährliche Drecksarbeit vor Ort.

Während die beiden Teenager sich nun vor Gericht verantworten müssen, bleibt die Suche nach Nancy Guthrie und die Aufklärung der Motive hinter dem millionenschweren Überfall die dringende Aufgabe der Ermittler.

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