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Trump als CEO-Präsident: Wie sein Führungsstil die Wirtschaft

Fortune-Redakteurin analysiert die Stimmung unter Fortune-500-CEOs in der zweiten Trump-Ära. Im Fokus: Ein neues Verhältnis von Staat und Wirtschaft – und die kryptoeigenen Ambitionen von Eric Trump.

Datum

25. Januar 2026

Trump als CEO-Präsident: Wie sein Führungsstil die Wirtschaft

Key Takeaways:

  • Fortune-500-CEOs bewerten die zweite Trump-Administration überwiegend als pro-business und sehen einen klaren Bruch zur Vorgängerregierung.
  • Trumps Führungsstil wird als „CEO-artig“ beschrieben: Er agiert wie der Vorstandsvorsitzende eines Unternehmens namens USA Inc.
  • Sein Sohn Eric Trump treibt mit „American Bitcoin“ eigene Krypto-Ambitionen voran und betont die strikte Trennung vom politischen Geschäft seines Vaters.

Die Stimmung in den Chefetagen: „Er will, dass wir gewinnen“

Wie erleben die mächtigsten CEOs der USA die zweite Amtszeit von Donald Trump? Eine Fortune-Redakteurin, die diese Woche in Davos mit einem halben Dutzend Top-Managern sprach, bringt es auf den Punkt: Die Antworten sind bemerkenswert einheitlich.

„Es fühlt sich an, als wolle er, dass wir gewinnen“, fasste ein CEO die vorherrschende Stimmung zusammen.

Dieser Eindruck wurde in Davos verstärkt, wo der Präsident nach seiner Rede Dutzende Top-CEOs zu einem mehrstündigen Abendessen und Networking-Event versammelte. Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen scheinen die positive Grundstimmung zu untermauern:

  • Das US-BIP-Wachstum überraschte mit 4,4 % im dritten Quartal des Vorjahres.
  • Die Aktienmärkte zeigen Stärke.
  • Der KI-Wettlauf treibt die Konjunktur an.

Der „CEO-Präsident“: Ein Experiment mit ungewissem Ausgang

Trumps Herangehensweise an die Regierungsarbeit wird zunehmend mit der eines Turnaround-CEOs verglichen. Sein Playbook sieht radikale Maßnahmen vor:

  • Verwerfen alter Strategien
  • Beseitigen von Ineffizienzen
  • Setzen auf neue „Wetten“ (wie Zölle)
  • Agieren mit hoher Geschwindigkeit und wenig Rücksicht auf Kritiker

Diese „move-fast, make-or-break-America“-Mentalität ist das zentrale Experiment seiner Präsidentschaft. Die Grenzen zwischen dem, was gut für Amerika, gut für die Wirtschaft und gut für den Präsidenten selbst ist, verschwimmen dabei manchmal.

Eric Trumps Krypto-Offensive: American Bitcoin

Während der Präsident die USA führt, baut sein Sohn Eric ein eigenes Krypto-Imperium auf. Sein neues Venture „American Bitcoin“ hat ehrgeizige Ziele:

  • Einer der weltweit größten Bitcoin-Miner werden.
  • Zu den größten Bitcoin-Haltern aufsteigen.

Eric Trump betont dabei die strikte Trennung vom politischen Geschäft: „Donald Trump hat keine Beteiligung an unserem Krypto-Business. Dies ist eine Firma, die ich leite, und er macht einen großartigen Job dabei, die Vereinigten Staaten von Amerika zu leiten.“

Die große Frage: Wohin führt der CEO-Kurs?

Die wirtschaftlichen Erfolge sind nicht von der Hand zu weisen, doch der Kurs birgt auch Risiken und offene Fragen:

  • Die Staatsverschuldung ist weiterhin ein riesiges Problem.
  • Die Wohlstandsschere klafft auseinander.
  • Die KI-Welle bedroht vor allem geringer bezahlte Jobs.

Kann die Regierung wie ein profitables Unternehmen geführt werden? Der Ausgang dieses Experiments ist noch ungewiss. Klar ist: Der Stil des „CEO-Präsidenten“ und die parallelen Krypto-Aktivitäten seiner Familie werden die Schnittstelle von Politik, Wirtschaft und digitalen Assets noch lange prägen.

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