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Bitcoin stürzt unter 80.000 Dollar: Fed-Sorgen lösen Krypto-Rout

Die Kryptowährung verliert über 6% und fällt auf den tiefsten Stand seit November. Die Ernennung eines neuen Fed-Vorsitzenden lässt Anleger zittern.

Datum

1. Februar 2026

Bitcoin stürzt unter 80.000 Dollar: Fed-Sorgen lösen Krypto-Rout

Key Takeaways:

  • Bitcoin fällt um über 6% auf unter 79.000 US-Dollar, den tiefsten Stand seit November.
  • Die Ernennung von Kevin Warsh zum neuen Fed-Vorsitzenden löst Ängste vor einer restriktiveren Geldpolitik aus.
  • Experten warnen vor weiteren Verkäufen, da Kryptos als Spekulations-Assets von hoher Liquidität profitiert haben.

Bitcoin im Sturzflug: Fed-Ernennung erschüttert den Markt

Der Kryptomarkt erlebt einen heftigen Rückschlag. Der Kurs von Bitcoin brach am Samstag um mehr als 6,5 Prozent ein und notierte zeitweise bei nur noch 78.719 US-Dollar. Damit setzte die größte Kryptowährung der Welt ihren Abwärtstrend vom Vortag fort und fiel auf das niedrigste Niveau seit dem 21. November.

Der Auslöser für die jüngste Verkaufswelle liegt nicht in der Krypto-Sphäre selbst, sondern in der traditionellen Finanzwelt: Die Ernennung des ehemaligen US-Notenbank-Gouverneurs Kevin Warsh zum nächsten Vorsitzenden der Federal Reserve (Fed).

Warum die Fed-Entscheidung Krypto-Anleger nervös macht

Die Sorge der Investoren ist konkret: Kevin Warsh hat in der Vergangenheit wiederholt eine straffere Geldpolitik und einen deutlich schlankeren Haushalt der US-Notenbank gefordert.

„Manchmal füttern sich diese Kursanpassungen selbst“, sagte Brian Jacobsen, Chefvolkswirt der Annex Wealth Management.

Kryptowährungen wie Bitcoin und Ether wurden in den letzten Jahren oft als Profiteure der ultralockeren Geldpolitik und der aufgeblähten Fed-Bilanz gesehen. Die massive Liquiditätsspritze der Zentralbank floss auch in spekulative Assets und befeuerte deren Rallyes.

Ein Regimewechsel an der Fed-Spitze, der auf einen Rückzug dieser Liquidität hindeutet, wird daher als fundamentale Bedrohung für diese Kurstreiber wahrgenommen.

Breiter Krypto-Einbruch und düstere Prognosen

Der Verkaufdruck ist breit gestreut:

  • Ether (ETH), die zweitgrößte Kryptowährung, verlor sogar über 11% und fiel auf rund 2.387 Dollar.
  • Die gesamte Assetklasse kämpft seit dem großen Einbruch im vergangenen Jahr um Richtung und hat die kräftigen Rallyes an Gold- und Aktienmärkten verpasst.

Experten wie Jacobsen sehen die Gefahr einer sich selbst verstärkenden Abwärtsspirale. Der abrupte Kurssturz am Freitag habe Anleger wieder an die inhärenten Risiken von Kryptowährungen erinnert.

„Es ist möglich, wenn nicht sogar wahrscheinlich, dass wir in den nächsten Tagen weitere Verkäufe sehen“, so seine düstere Prognose. Seit seinen Rekordhöhen im Oktober hat Bitcoin bereits ein Drittel seines Wertes eingebüßt – ein klares Signal, dass die einst erhoffte „goldene Ära“ unter Präsident Trump für Kryptos vorerst auf Eis liegt.

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