Bitcoin Supercycle? Analyst warnt vor 65% Crash auf 31.800 Dollar
Während CZ und andere von einem historischen Bullenlauf träumen, deutet ein prominenter Trader auf alarmierende Chart-Muster und prognostiziert einen tiefen Preisrutsch für 2026.
Datum
26. Januar 2026

Key Takeaways:
- Analyst Ali Martinez widerspricht der Euphorie um einen Bitcoin-Supercycle 2026.
- Basierend auf historischen Preis-Fraktalen prognostiziert er ein Tief von 31.800 US-Dollar.
- Dies würde einem Rückgang von etwa 65% vom aktuellen Niveau entsprechen.
- Die Analyse vergleicht die aktuelle Marktstruktur mit dem Zyklus von 2021/2022.
Supercycle-Euphorie trifft auf düstere Prognose
Die Krypto-Community brodelt vor Spekulationen über einen möglichen Bitcoin-Supercycle im Jahr 2026. Prominente Stimmen wie der ehemalige Binance-CEO Changpeng 'CZ' Zhao heizen die Erwartungen weiter an. Doch nicht alle teilen diesen optimistischen Ausblick.
Der bekannte Trader und Analyst Ali Martinez hat sich mit einer konträren und deutlich pessimistischeren Prognose zu Wort gemeldet. In einem Post auf X kommentierte er sarkastisch den Hype um den Supercycle und legte stattdessen ein fundamentales Preisziel von 31.800 US-Dollar für Bitcoin vor.
Die Logik hinter der Crash-Prognose
Martinez stützt seine düstere Vorhersage auf die Analyse von Preis-Fraktalen. Dabei handelt es sich um sich wiederholende Muster in Charts, die Hinweise auf zukünftige Kursbewegungen geben können.
Seine zentrale These: Bitcoin durchläuft derzeit ein ähnliches Muster wie im Zyklus 2021/2022.
- 2021: Bitcoin erreichte ein damaliges Allzeithoch bei ~67.000 USD, korrigierte dann um ~55% auf etwa 30.000 USD, bevor es Ende des Jahres auf über 69.000 USD stieg.
- 2022: Anschließend folgte ein längerer Abwärtstrend, der durch verschiedene Marktereignisse verstärkt wurde und in einem Tief bei ~15.500 USD gipfelte.
Parallelen zur Gegenwart
Martinez sieht klare Parallelen zur aktuellen Situation:
- Bitcoin hat nach seinem jüngsten Allzeithoch bei 126.080 US-Dollar bereits eine Korrektur von über 32% erlebt.
- Der aktuelle Aufwärtstrend könnte – dem alten Muster folgend – nur eine vorübergehende Erholung sein.
- Die eigentliche, ausgedehnte Abwärtsbewegung (analog zu 2022) könnte noch bevorstehen.
Das Ergebnis dieser Analyse ist das genannte Ziel von 31.800 US-Dollar. Von den aktuellen Kursen um 88.500 US-Dollar aus wäre das ein Verlust von rund 65%.
Die historischen Muster, die Martinez hervorhebt, deuten auf eine höhere Wahrscheinlichkeit eines ausgedehnten Abwärtstrends hin – und nicht auf einen ungebremsten Supercycle.
Fazit: Vorsicht vor übertriebenem Optimismus
Während die Supercycle-Narrative weiter Fahrt aufnimmt, erinnert Martinez' Analyse daran, dass die Kryptomärkte zyklisch sind und historische Muster sich oft wiederholen. Sein Szenario eines Rückgangs auf 31.800 US-Dollar ist extrem bearish und steht im krassen Gegensatz zur vorherrschenden Euphorie.
Anleger sollten beide Perspektiven im Auge behalten:
- Die bullische Supercycle-These, gestützt auf institutionelle Adoption und Makrotrends.
- Die bearische Fraktal-Analyse, die vor einem tiefgreifenden Winter warnt.
Zum aktuellen Zeitpunkt notiert Bitcoin bei etwa 88.528 US-Dollar und hat in den letzten 24 Stunden leicht nachgegeben. Die kommenden Monate werden zeigen, welches Narrative sich durchsetzt.