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Bitcoin in tiefer Überzeugungszone: Smart Money sammelt leise

Während die Preise driften und Angst den Markt beherrscht, deuten Analysten auf eine stille Akkumulationsphase hin. Die nächste Trendwende beginnt oft unauffällig.

Datum

9. Februar 2026

Bitcoin in tiefer Überzeugungszone: Smart Money sammelt leise

Key Takeaways:

  • Bitcoin befindet sich laut Analysten in einer der tiefsten Überzeugungszonen der jüngeren Geschichte.
  • Diese Phase ist geprägt von Preis-Drift, Frustration und niedrigem Sentiment, während Smart Money leise akkumuliert.
  • Ein klarer bullischer Ausbruch erfordert laut Analyse einen täglichen Schlusskurs über 71.000 US-Dollar.

Die Zone, die Geduld testet

Bitcoin navigiert derzeit durch eine Phase, die weniger nach offensichtlicher Kaufgelegenheit schreit, sondern vielmehr die Nerven und die Überzeugung der Marktteilnehmer auf die Probe stellt. Der Analyst Marcus Corvinus bezeichnete dies kürzlich als eine der tiefsten Bärenmarkt-Zonen der Historie.

In solchen Phasen kann der Preis wochen- oder sogar monatelang ziellos driften, Verluste bringen und Trader frustrieren. Es ist jedoch kein Zeichen von Schwäche, sondern vielmehr ein Indiz dafür, dass starke Hände – das sogenannte Smart Money – im Hintergrund leise Positionen aufbauen, während die öffentliche Stimmung von Angst dominiert wird.

Warum Retail-Investoren diese Chance oft verpassen

Diese Akkumulationsphasen sind immer unordentlich und unangenehm. Das Markt-Sentiment ist am Boden, das Gefühl der Kapitulation scheint endlos, und das Vertrauen ist auf einem Tiefpunkt. Genau hier liegt die Krux:

  • Retail-Händler geraten oft in Panik oder ziehen sich zurück.
  • Die mediale Aufmerksamkeit ist gering, da es keine spektakulären Rallyes gibt.
  • Die eigentliche Trendwende beginnt selten mit lautem Hype.

Stattdessen kündigt sie sich durch Stabilisierung, die Absorption von Verkaufsdruck und subtile Erholungssignale an, die nur für geduldige Beobachter sichtbar sind.

Die technische Perspektive: Warten auf den entscheidenden Ausbruch

Die Analystin Crypto Candy bestätigt dieses Bild aus technischer Sicht. Der erwartete Rücksetzer von der Zone um 61.000–58.000 US-Dollar hin zu 70.000–67.000 US-Dollar habe sich genau wie prognostiziert entfaltet.

Ein entscheidender Punkt bleibt jedoch der Widerstand bei 71.000 US-Dollar. Obwohl Bitcoin diesen Level bereits berührt hat, gelang bislang kein täglicher Schlusskurs darüber.

Bis Bitcoin die 71.000-Dollar-Marke nachhaltig zurückerobert, bleiben kurzfristige Rücksetzer die primäre Erwartungshaltung.

Erst ein täglicher Close über dieser Schwelle würde den Weg für ein kurzfristig bullisches Szenario frei machen. Bis dahin könnte der Markt weiterhin niedrigere Bereiche testen.

Fazit: Die Ruhe vor dem Sturm?

Die Geschichte läutet keine Glocke am Marktboden. Sie bestraft zunächst den Zweifel, bevor sie den Glauben belohnt. Die aktuelle Phase mag frustrierend sein, doch sie wird nicht ewig dauern.

Wenn sie endet, werden sich viele Marktteilnehmer wünschen, sie hätten die Signale der stillen Akkumulation erkannt, als andere noch von Angst und Frustration geblendet waren. Die Gelegenheit liegt im Verständnis dieser Marktdynamik – und in der Geduld, sie auszusitzen.

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