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Bitcoin fällt aus Top 10 der weltgrößten Vermögenswerte

Nach heftiger Korrektur rutscht BTC auf Platz 11 ab. Während Gold einen Rekordrally feiert, stellt sich die Frage, ob der Krypto-Markt vor einer längeren Bärenphase steht.

Datum

31. Januar 2026

Bitcoin fällt aus Top 10 der weltgrößten Vermögenswerte

Key Takeaways:

  • Bitcoin ist nach einem heftigen Kursrutsch aus den Top 10 der weltweit größten Vermögenswerte gefallen.
  • Die Marktkapitalisierung liegt bei etwa 1,65 Billionen Dollar, hinter Saudi Aramco und TSMC.
  • Gold hat sich mit einem Rekordrally an die Spitze gesetzt.
  • Analysten debattieren, ob Bitcoin vor einer längeren Bärenphase steht.

Bitcoin erlebt eine schmerzhafte Korrektur. Nachdem der Kurs in dieser Woche von knapp 90.000 auf unter 82.000 Dollar gefallen ist, hat die digitale Leitwährung einen symbolträchtigen Meilenstein verpasst: Sie ist nicht mehr unter den zehn größten Vermögenswerte der Welt gelistet.

Mit einem aktuellen Kurs um 83.000 Dollar liegt die Marktkapitalisierung von Bitcoin bei etwa 1,65 Billionen Dollar. Das reicht nur noch für Platz 11 im globalen Ranking, direkt hinter dem staatlichen Ölgiganten Saudi Aramco und dem Halbleiterhersteller Taiwan Semiconductor Manufacturing Co. (TSMC).

Gold überholt mit Rekordrally

Während Bitcoin kämpft, feiert das traditionelle Edelmetall Gold einen beispiellosen Höhenflug. Gold hat sich mit weitem Abstand an die Spitze der wertvollsten Vermögenswerte gesetzt. Dieser Rally ging ein explosionsartiges Wachstum der Handelsaktivität in Gold-Futures voraus – ein Trend, der auch von Krypto-Börsen wie MEXC beobachtet wurde.

Die Diskrepanz könnte kaum größer sein: Bitcoin erreichte seinen Höchststand von fast 2,5 Billionen Dollar Marktkapitalisierung erst im Oktober 2025, als der Preis kurzzeitig die 126.000-Dollar-Marke überstieg. Der jüngste Einbruch wurde durch massive Long-Liquidierungen in Höhe von etwa 1,6 Milliarden Dollar angetrieben.

Die Bewegung nährt die Befürchtung, dass sich die größte Kryptowährung der Welt in den frühen Stadien eines anhaltenden Bärenmarktes befinden könnte.

Makro-Umfeld stellt Bitcoins Widerstandsfähigkeit auf die Probe

Der heftige Verkaufsdruck kam in einer ohnehin unsicheren makroökonomischen Lage. Er entfaltete sich zeitgleich mit Spekulationen, US-Präsident Donald Trump erwäge den als kryptofreundlich geltenden Kevin Warsh als Nachfolger für den amtierenden Fed-Chef Jerome Powell. Trump hat die Nominierung von Warsh inzwischen bestätigt, der jedoch noch die Bestätigung durch den Senat benötigt.

Trotz eines deutlich schwächeren US-Dollars – einer Bedingung, die Krypto-Assets normalerweise begünstigt – hat Bitcoin andere Anlageklassen deutlich unterperformt. Es blieb sowohl hinter risikobehafteten Märkten wie Aktien als auch hinter traditionellen Safe-Haven-Assets wie Gold zurück.

Wird der klassische Vier-Jahres-Zyklus gebrochen?

Eine kürzliche Analyse des Marktmachers Wintermute stellt sogar eines der beständigsten Narrative des Krypto-Marktes in Frage: den traditionellen Vier-Jahres-Preiszylus von Bitcoin. Das Unternehmen argumentiert, dass 2025 einen entscheidenden Bruch mit diesem Muster markieren könnte.

Für eine nachhaltige, marktweite Erholung im Jahr 2026 macht Wintermute jedoch mehrere Faktoren aus:

  • Erweiterte Mandate von Exchange-Traded Funds (ETFs) und Digital-Asset-Treasury-Unternehmen.
  • Eine Rückkehr anhaltender Zuflüsse in Bitcoin und Ethereum (ETH).

Laut Wintermute wären es diese nachhaltigen Kapitalzuflüsse und nicht kurzfristige Kursbewegungen allein, die einen Vermögenseffekt auslösen könnten, der sich auf den gesamten Kryptomarkt ausbreitet. Bis dahin bleibt die Stimmung angesichts des verlorenen Top-10-Rangs angespannt.

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