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Telegram startet DeFi-Vaults, doch Toncoin (TON) stürzt ab

Während die neue Vault-Funktion in der TON Wallet Yield für BTC, ETH und USDT bietet, kämpft der native Toncoin mit starkem Verkaufsdruck und einem tiefen RSI von 26.

Datum

27. Februar 2026

Telegram startet DeFi-Vaults, doch Toncoin (TON) stürzt ab

Key Takeaways:

  • Telegram startet TON Wallet Vaults, eine Self-Custody-DeFi-Funktion für Yield auf BTC, ETH und USDT.
  • Der native Toncoin (TON) notiert bei ~1,29 USD, im 24-Stunden-Vergleich ein Minus von 3,6%.
  • Technische Indikatoren zeigen tief überverkaufte Bedingungen (RSI: 26,42) bei gleichzeitigem Verkaufsvolumenanstieg.
  • Entscheidende Support-Zone liegt zwischen 1,23 und 1,30 USD. Ein Bruch könnte den Weg zu 1,06 USD ebnen.

Telegram integriert DeFi-Vaults in TON Wallet

Telegram macht einen großen Schritt in Richtung Mainstream-DeFi. Mit der neuen „Vault“-Funktion im TON Wallet können Nutzer nun direkt in der Messenger-App Yield auf ihre Bitcoin (BTC), Ethereum (ETH) und Tether (USDT) verdienen. Der Clou: Die Vaults sind self-custodial, die Nutzer behalten also die Kontrolle über ihre Private Keys.

Im Hintergrund arbeitet ein Zusammenspiel etablierter Protokolle:

  • Morpho stellt die Lending-Infrastruktur.
  • Die TON Applications Chain (TAC) führt die Transaktionen aus.
  • Re7 Labs übernimmt Risikomanagement und Strategiedesign.

Für den Endnutzer bleibt der Prozess simpel: Einfach in Telegram einloggen und loslegen. Diese Integration gilt als einer der zugänglichsten On-Ramps zu dezentralen Finanzdienstleistungen überhaupt.

Trotz Positivmeldung: Toncoin unter starkem Verkaufsdruck

Die Marktreaktion auf die Ankündigung fiel paradox aus. Während das Produktangebot wächst, verzeichnete der native Toncoin (TON) einen deutlichen Kursrückgang auf rund 1,29 USD – ein Minus von 3,6% innerhalb von 24 Stunden.

Dieser Abwärtstrend spiegelt die allgemeine Risikoaversion im Kryptomarkt wider:

  • Der Gesamtmarkt verlor 2,43% an Kapitalisierung.
  • Der Fear & Greed Index verharrt bei 16 Punkten („Extreme Fear“).
  • Altcoins performen derzeit generell schlechter als Bitcoin.

Technische Analyse: Tiefrot mit Hoffnungsschimmer

Die Charts zeichnen ein klares, aber extremes Bild. Der Preis hat sowohl den 7-Tage- als auch den 30-Tage-Durchschnitt nach unten durchbrochen, was den Abwärtstrend bestätigt.

Die wichtigsten technischen Signale:

  • RSI (Relative Strength Index): Bei 26,42 signalisiert der Indikator tief überverkaufte Bedingungen. Ein Wert unter 30 gilt oft als Vorzeichen für eine mögliche kurzfristige Erholung.
  • Handelsvolumen: Das Verkaufsvolumen ist um fast 30% gestiegen, was auf anhaltenden Druck trotz des überverkauften Status hindeutet.

Die Kombination aus stark überverkauftem RSI und steigendem Volumen schafft eine angespannte Lage, in der sowohl ein schneller Bounce als auch ein weiterer Drop möglich sind.

Kritische Preislevel: Das müssen Trader jetzt im Blick behalten

Für die nächste Kursbewegung sind folgende Level entscheidend:

Unterstützung (Support):

  • Primäre Zone: 1,23 – 1,30 USD. Dies ist der kritischste Bereich. Ein Halten hier könnte eine Erholung einleiten.
  • Sekundäre Zonen: 1,14 USD und 1,06 USD.

Widerstand (Resistance):

  • 1,41 USD – Erste größere Hürde für eine Erholung.
  • 1,79 USD und 2,02 USD – Nächste wichtige Ziele bei anhaltendem Aufwärtstrend.

Ausblick: Kann die Utility den Kurs stützen?

Langfristig stärkt die Einführung der Vaults das Utility-Argument von TON erheblich. Die nahtlose DeFi-Integration in eine App mit hunderten Millionen Nutzern ist ein starkes Fundament.

Kurzfristiges Szenario:

  • Bullish: Ein erfolgreiches Halten der Support-Zone bei 1,23-1,26 USD könnte einen Rückprall Richtung des 7-Tage-Durchschnitts bei ~1,33 USD und später zu 1,41 USD auslösen.
  • Bearish: Ein Durchbrechen von 1,23 USD würde die Tür zu den tieferen Support-Leveln bei 1,14 USD und 1,06 USD öffnen.

Trader sollten die Preisaktion im Bereich 1,26–1,30 USD genau beobachten. Eine Abprallreaktion bei hohem Volumen könnte den Einstiegspunkt für eine Erholung markieren. In der aktuellen „Extreme Fear“-Marktstimmung ist jedoch weiterhin Vorsicht geboten.

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