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Tether friert 4,2 Milliarden USDT ein – So bekämpft der

Der Emittent des größten Stablecoins hat seit 2023 3,5 Milliarden USDT gesperrt. Die jüngste Zusammenarbeit mit US-Behörden zeigt den wachsenden Druck auf die Branche, gegen illegale Aktivitäten vorzugehen.

Datum

1. März 2026

Tether friert 4,2 Milliarden USDT ein – So bekämpft der

Key Takeaways:

  • Tether hat seit 2023 3,5 Milliarden USDT eingefroren, die mit illegalen Aktivitäten in Verbindung stehen.
  • Insgesamt beläuft sich die Summe gesperrter Gelder seit Unternehmensgründung auf 4,2 Milliarden USDT.
  • Das Unternehmen kooperiert mit über 310 Strafverfolgungsbehörden in 64 Ländern.
  • Jüngst unterstützte Tether US-Behörden bei der Beschlagnahmung von 61 Millionen USDT im Zusammenhang mit Betrug.

Tether friert Milliarden ein – Ein neuer Standard?

Der weltgrößte Stablecoin-Emittent Tether hat seit Beginn des Jahres 2023 insgesamt 3,5 Milliarden USDT eingefroren. Diese Maßnahmen erfolgten in Fällen, in denen die Token mit illegalen Aktivitäten in Verbindung gebracht wurden. Seit dem Start des Unternehmens summiert sich der Wert der gesperrten Gelder sogar auf 4,2 Milliarden USDT. Dies gab ein Unternehmenssprecher gegenüber Reuters bekannt.

Derzeit sind mehr als 180 Milliarden USDT im Umlauf. Tether verfügt über die technische Möglichkeit, USDT in den Wallets von Nutzern remote einzufrieren – und tut dies auf Anfrage von Strafverfolgungsbehörden.

Jüngster Erfolg: 61 Millionen USDT beschlagnahmt

Ein aktuelles Beispiel für diese Zusammenarbeit ist die Beschlagnahmung von 61 Millionen USDT durch das US-Justizministerium und Homeland Security Investigations (HSI). Die Behörden gaben an, dass die Gelder mit Kryptoadressen verbunden waren, die mutmaßlich von Geldwäschern genutzt wurden, um die Erlöse aus Betrugsdelikten zu verschleiern.

In einer Pressemitteilung würdigten die Behörden ausdrücklich die Unterstützung durch Tether: "Das Justizministerium und HSI erkennen Tether für seine Hilfe bei der Übertragung dieser Vermögenswerte an."

Globale Kooperation als Strategie

Tether selbst betont in einer eigenen Mitteilung, mit mehr als 310 Strafverfolgungsbehörden in 64 Ländern zusammenzuarbeiten. Das Unternehmen listet für das Jahr 2025 mehrere bemerkenswerte Fälle auf, in denen es Gelder einfror, die mit folgenden Aktivitäten verbunden waren:

  • Terrorismusfinanzierung
  • Geldwäsche
  • "Pig Butchering"-Betrugsmaschinen (romantische Anlagebetrügereien)
  • Transaktionen über eine sanktionierte Börse (Garantex)
  • Ein transnationales Betrugsnetzwerk

Tether-CEO Paolo Ardoino kommentierte: "Die Zusammenarbeit mit dem Justizministerium unterstreicht die Notwendigkeit, dass die Blockchain Strafverfolgungsbehörden befähigt, schnell und effektiv gegen kriminelle Aktivitäten vorzugehen."

Branchentrend: Mehr Kontrolle über Stablecoins

Die aktive Rolle Tethers im Kampf gegen Kriminalität spiegelt einen größeren Trend in der Stablecoin-Branche wider. Der zunehmende regulatorische Druck zwingt Emittenten, Mechanismen zur Eindämmung illegaler Nutzung zu entwickeln.

  • Im September 2025 wurde bekannt, dass der Konkurrent Circle (USDC) Möglichkeiten erforscht, Transaktionen in Fällen von Betrug oder Streitigkeiten rückgängig zu machen.
  • Auch Fintech-Riesen wie Stripe sehen sich mit Herausforderungen konfrontiert, da ihre neu erworbenen Krypto-Startups mit Transaktionen in Verbindung gebracht werden, die mutmaßlich Betrüger oder sanktionierte Entitäten betreffen.

Die Fähigkeit, Gelder einzufrieren oder Transaktionen zu reversieren, wird zunehmend als notwendiger Schritt angesehen, um Stablecoins für den Mainstream akzeptabel und regulierungskonform zu machen. Tether setzt mit seinen Zahlen und der breiten internationalen Kooperation hier aktuell den Maßstab – und zeigt gleichzeitig die immense Schattenseite der Kryptonutzung auf.

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