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Bitcoin nähert sich kritischem Break-Even-Punkt für ETF-Anleger

Bei rund 80.000 US-Dollar erreichen viele US-Spot-ETF-Investoren ihre Kostenschwelle. On-Chain-Daten deuten auf eine Trendwende hin.

Autor

Felix Schneider

Redakteur

Felix ist Spezialist für Krypto-Sicherheit, Hardware-Wallets und Börsen-Vergleiche. Er testet regelmäßig neue Produkte und schreibt praxisnahe Guides für Einsteiger und erfahrene Anleger.

Veröffentlicht

18. März 2026

Bitcoin nähert sich kritischem Break-Even-Punkt für ETF-Anleger

Bitcoin bewegt sich auf eine kritische Preismarke zu: Bei etwa 79.900 US-Dollar läge der Kurs auf Höhe des durchschnittlichen Einstiegspreises für Anleger in US-amerikanische Spot-Bitcoin-ETFs. Ein nachhaltiger Ausbruch darüber würde die Mehrheit dieser Investoren in die Gewinnzone bringen und könnte ein starkes Signal für die Wiederaufnahme des Bullenmarktes sein.

Kostenschwelle als Schlüsselzone

Die anhaltende Erholung über 70.000 US-Dollar rückt diese Kostenschwelle, auch „Realized Price“ genannt, wieder ins Blickfeld. Sie fungierte bereits Mitte 2024 als Unterstützung. Analysten von CryptoQuant zeigen, dass die Lücke zwischen dem aktuellen Marktpreis und den durchschnittlichen Anschaffungskosten der ETF-Halter schrumpft. Parallel dazu haben sich die Nettozuflüsse in die ETFs nach anhaltenden Abflüssen im Februar wieder ins Positive gedreht. Der Sieben-Tage-Durchschnitt zeigt nun konstante Einnahmen, mit einem Tageshöchststand von über 3.300 BTC am 2. März. Die Gesamtbestände der ETFs sind im letzten Monat um 26.636 BTC auf über 1,29 Millionen BTC gewachsen.

Diese Kostenzone fällt zudem mit einem wichtigen technischen Indikator zusammen: der 100-Tage Exponentiellen Gleitenden Durchschnittslinie (EMA). Ein entschlossener Ausbruch darüber wäre das erste Mal seit Oktober 2025 und würde einen Wechsel hin zu einer langfristigen Aufwärtstrend bestätigen.

Kaufdruck kehrt zurück

On-Chain- und Orderbuchdaten untermauern die sich wandelnde Stimmung. Die 30-Tage-Volumendelta auf großen Börsen wie Binance und Coinbase hat sich nach anhaltendem Verkaufsdruck im Februar wieder ins Positive gedreht, wie der Analyst Darkfost feststellte. Dies deutet darauf hin, dass sowohl institutionelle als auch private Käufer wieder vermehrt akkumulieren.

Daten aus den Futures-Märkten zeigen ein ähnliches Bild. Die Cumulative Volume Delta (CVD) auf Binance, ein Maß für die Netto-Kauf- oder Verkaufsaggressivität, hat sich seit den Tiefstständen bei etwa 63.000 US-Dollar um fast 6 Milliarden US-Dollar erholt. Zwar bleibt der Gesamtwert negativ, doch ein signifikanter Teil des früheren Verkaufsdrucks scheint absorbiert.

Ein weiteres wichtiges On-Chain-Signal kommt von der Spent Output Profit Ratio (SOPR) für Kurzzeithalter. Diese Kennzahl, die anzeigt, ob Coins mit Gewinn oder Verlust verkauft werden, ist wieder über 1 gestiegen. Das bedeutet, dass Coins nun wieder zu oder über ihrem Einkaufspreis gehandelt werden und der Verkaufsdruck nachlässt. Der Analyst „miracleyoon“ kommentiert: „Während diese Kapitulation nicht so schwerwiegend war wie das Ereignis vom 5. August 2024, scheint die Reihe jüngster Kapitulationssignale ausreichend gewesen zu sein, um schwache Halter ausgeschwemmt zu haben.“

Die Konvergenz dieser Faktoren – die Annäherung an die ETF-Kostenschwelle, positive Nettozuflüsse, die Rückkehr des Kaufdrucks und die Erholung der SOPR – legt eine fundamentale Stärkung nahe. Die kommenden Wochen werden zeigen, ob Bitcoin die Kraft für einen entscheidenden Durchbruch über die 80.000-Dollar-Marke aufbringen kann. Für Anleger im DACH-Raum, die in diese US-ETFs investiert haben, wäre ein solcher Schritt nicht nur psychologisch bedeutsam, sondern auch für die steuerliche Betrachtung ihrer Positionen relevant.

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